Es gab einen Moment, als der vage Verdacht zur Gewissheit gerann: Wir huldigen einer erbarmungslosen Gottheit.
Als ich mit den hartgebundenen Gaben (in dreifacher Ausführung) das Dekanat betrat, wurde mir noch ein internationaler Taufschein für mein Baby abverlangt.
Zu Beginn nahm ich die (ausgesprochen freundlich formulierte) Aufforderung, ein Formular zur Erfassung (Verhältnis Auto-Fußgänger) der Arbeit in die Wissenschaftsdatenbank auszufüllen, lächelnd als »Anekdote« auf. Die Datenbank wird selbstredend auf Englisch geführt, und wenn ich nur ein wenig Skrupel gezeigt hätte, stände ich heute noch an jenem Fenster - mit dem zugegebenermaßen angenehmen Ausblick - und tüftelte an der Übersetzung des Titels (Bei den fleischlichen Babys lässt man den Namen unverändert, oder es gibt, gottlob, eine tabellarische Zuordnung.).
Der Verdacht war aber nun jener, dass diese in der Anekdote geäußerte Kollision mit der Formularisierbarkeit eine chimärische sei, die intellektuelle Selbst-be-schreib-un-g Be-trug. Was wäre, wenn die intellektuelle Produktion schon sehr früh dem Format der entsprechenden Datenbank kompatibel erfolgt ?