1 Vgl. etwa auch die Bekenntnisse Andreas: "Mit dir kam dieses
seltsame Geschöpf nach Italien, an das du anfangs sehr attachiert
warst. Es war eine schöne Anlage zur Verrücktheit in ihm, um die es
sehr schade gewesen wäre, wenn sie sich nicht entwickelt hätte. (...)"
A.a.O. S.636.
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2A.a.O. S.141
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3 Die Verbindung von Wollust und Wahnsinn schwingt auch im
letzten Kapitel des ersten Teiles ("del lado de allá" =36) mit. Die
Vereinigung mit der Gran Madre-Clocharde wird von Horacio mit dem
Angriff auf Rationalität in Zusammenhang gebracht:
"Kibbutz; colonia, settlement, asentamiento, rincón elegido donde
alzar la tienda final, donde salir al aire de la noche con la cara
lavada por el tiempo, y unirse al mundo, a la Gran Locura, a la
Inmensa Burrada, abrirse a la cristalización del deseo, al encuentro."
("Kibbuz; Kolonie, Siedelei, Siedlung, Ansiedlung, auserwählter
Flecken, wo das letzte Zelt aufgeschlagen werden soll, wo man mit von
der Zeit geläuterten Antlitz an die Nachtluft tritt, sich der Welt,
dem Großen Wahnsinn, dem Immensen Schwachsinn zu verbinden, sich der
Kristallisation der Begierde, dem Treffen zu öffnen.") Vgl. a.w.u.
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4 Das heißt natürlich auch: Seine Wünsche sind nicht
reflektierbar und mithin nicht diskursfähig.
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5 A.a.O. S.157
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6 A.a.O. S.163
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7 Vgl. S.160
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8 A.a.O. S. 165
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9 Der religiöse Aspekt im Übersteigen des Ethischen wird auch
durch das seltsame Verhältnis von Lovell und Karl Wilmont
dokumentiert. Karl ist in seinem Rasen dazu berufen, Lovells Weg
rituell zu vollenden. Als er Zuspruch begehrt ruft er Lovell an: "O
heiliger Lovell stehe mir in meiner Liebe bei!" [Hvh. von mir]; was
dann auch Lovell allerdings etwas radikal übernimmt. Schließlich
verfolgt er Lovell durch ganz Italien. Er kann ihn schließlich nur
erschießen, da Lovell seine "kommunikative Zustimmung" gibt.
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10 Eine Bemerkung, die im Übrigen die Einschätzung Caillois',
Ilinx sei eine Grunddisposition bestätigt.
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11 A.a.O. S.328
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