Fußnoten
1 Bei seiner ersten Begegnung mit Vasthi, der Stiefmutter von
Esther, überschneidet sich das zweite Gesicht des Majoratsherren (sie
trage einen Raben auf dem Kopf mit sich herum) eine zeit lang mit der
Erzählperspektive (S.226). Als er sich in der Nische seines
Majoratshauses versteckt und den Zug auf der Straße beobachtet,
erstehen die zuvor angelesenen Todesengel: "Endlich setzte er sich
ermüdet hinter das Fußgestell einer Bildsäule, die in der Nische eines
hohen Hauses stand, und sah den eiligen Läufern zu, die mit
Fackelglanz einem rollenden Wagen vorleuchteten; die Lilis zog hinter
ihm her. Jubelnde Gesellen zogen lärmend aus der Trinkstube nach
Hause, und klapperten noch mit den Nägeln gegen die Saiten, die sie so
lange hatten schwingen lassen; aber auch ihnen zog der Todesengel
nach, und - blies sie an aus einem Nachtwächterhorn."(S.229)retour
2 Todorov, Tzvetan, Introduction à la littérature fantastique. Paris
1970. S.41. - Vgl. a. allgemein das Allegoriekapitel S.69ff.
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3 Im mesmerisch-medizinischen Kontext: Er leidet unter
Somnambulismus. s.a.Barkhoff a.a.O.retour
4 Er ist ja schließlich der Begünstigte dieses Verhältnisses,
so daß er - eigentlich nicht unfertig - eine Versöhnung der beiden
Sichtweisen unternimmt.retour
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Last modified: Fri Jun 1 22:36:40 CEST 2001