next up previous contents
Next: Visualisierung Up: Editoren: Der Verfügbarkeit des Previous: Editoren: Der Verfügbarkeit des   Contents


ed - Verhüllung und Enthüllung

Nehmen wir etwa ED [*], der den Text in orientalisch-erotischer Manier verhüllt[*]. Entdeckt wird jeweils nur eine Zeile und fehlerhafte Eingaben oder Anfragen werden mit einem grinsenden ? quittiert. Der Text ist verfügbar insofern er in einem Kopierpuffer als Ganzer bearbeitet wird, die Augen vermögen aber nur begehrend durch Schlitze hindurchzudringen, um einen flüchtigen Blick zu erhaschen. Nach einem

text@seitung.net~> touch ed_text
text@seitung.net~> ed ed_text
begrüßt ed mit der Angabe der im Text enthaltenen Zeichen, also 0 in unserem Fall. Will man jetzt -- im guten Glauben an die Verfügbarkeit -- einen Text produzieren, so muss man einige Klippen umschiffen.
a
Zeilenadressierung
Verhüllung und Enthüllung des Textes

Es ist durchaus nicht selbstverständlich auch nur das Gefühl zu haben,
ständig mit dem gesamten Text konfrontiert zu sein.

Ed ist ehrlich.
.

a hat uns in den Einfügemodus versetzt, . wieder in den Befehlsmodus. Speichern wir das ab und steigen wir aus.

wq
197

Das neuerliche Aufrufen des Textes (Verfügbarkeit) erbringt die folgende Konfrontation:

text@seitung.net~> ed ed_text
197

Uff, keine Chance, den Kursor in das vordem Geäußerte zu bewegen. Aber:

1
Zeilenadressierung
2
Verhüllung und Enthüllung des Textes
3

4
Es ist durchaus nicht selbstverständlich auch nur das Gefühl zu haben, 
ständig mit dem gesamten Text konfrontiert zu sein.

und

\$
Ed ist ehrlich.


next up previous contents
Next: Visualisierung Up: Editoren: Der Verfügbarkeit des Previous: Editoren: Der Verfügbarkeit des   Contents
Michael Hummel 2004-09-07